Moritz Josten

Zur Person

Name: Moritz Josten
Spitzname: Arschritz
Alter: 30 Jahre
Spielt seit: 5 Jahren
Bundesligamannschaft:
2014: FC St. Pauli
2017: FC St. Pauli
Position: Stürmer
Lieblings-Tisch: Leonhart

Fragen: 

Wie bist du zum Tischfussball gekommen?
Wir hatten bei uns im Jugendhaus einen alten Löwen-Kicker stehen. Total versifft, die Bande komplett voll mit Aufklebern und ein paar Bällen, die umso dunkler sie waren, am liebsten zwecks Griffigkeit gespielt wurden. Es waren viele talentierte Leute da am Start, sodass jeden Tag gekickert wurde.

Irgendwann bin ich nach Hamburg gezogen, ich wurde mit zum Clubheim genommen und da hat ein gewisser Herr Ramcke mich so dermaßen motiviert, dass ich gar nicht mehr anders konnte, als mich jeden Mittwoch so dermaßen auf das Clubheim-Turnier zu freuen.

Auf einmal habe ich auch gesehen, was an einem Kickertisch überhaupt möglich ist. Von einem „Jet“ hatte ich bis dato noch nix gehört. Das setzt natürlich dann eine Menge Ehrgeiz frei.

Was war dein bisher schönster Turniererfolg?
Ich hab mal ne dicke Glotze bei einem Supermarkt-Kickerturnier gewonnen…
Aber den schönsten Turniererfolg…Challenger in Bremen oder im Clubheim waren mal gut, Mittwochsdoppel letztens war sehr schön!

Welcher Tischfussballspieler beeindruckt dich am meisten und weshalb?
Ich habe keine klassischen Vorbilder. Bei der WM konnte man natürlich unfassbare SpielerInnen bewundern.
Ich bin aber eher Fan von vielen SpielerInnen aus meinem Umfeld.

Was ist besonders wichtig, um beim Tischfussball Erfolg zu haben?
Ich glaube das wichtigste ist, dass du Spaß an der Sache hast. Bist du zu verbissen, willst zu schnell nach oben, dann besteht die Gefahr, dass bei Misserfolg oder dem Gefühl, nicht schnell genug voran zu kommen, der Spaß flöten geht.

Natürlich ist regelmäßiges Spielen wichtig. Aber auch die theoretische Auseinandersetzung mit dem Spiel ist unabdingbar.

Mentale Stärke – wie schnell bringt dich ein Gegner zum Beispiel mit einem Spruch aus dem Konzept. Ich versuche, wenn überhaupt, stets positive Emotionen rauszulassen. Ist ein Spruch vom Gegner mal gegen mich gerichtet, weil ich wieder unverschämtes Glück hatte – geschenkt. Mich pusht das eher.

Was sind deine Pläne für die Zukunft?
Eigentlich möchte ich, solange ich so viel Zeit in Training investiere, mich stetig verbessern.

Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die Zukunft!